Neues Label „Printed in Austria“ steht für 100 % Druck in Österreich

19.09.2019 | 1 Bild
Verband Druck & Medientechnik vergibt erstmals Herkunftssiegel an Druckprodukte
Printed in Austria

Alexandra Zotter, Geschäftsführerin Verband Druck & Medientechnik, stellt neues Herkunftslabel vor

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Auftraggeber von Printwerken können mit „Printed in Austria“ zeigen, dass sie auf österreichische Druckqualität setzen und damit die Wertschöpfung Österreichs stärken.

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Auftraggeber von Printwerken können mit „Printed in Austria“ zeigen, dass sie auf österreichische Druckqualität setzen und damit die Wertschöpfung Österreichs stärken.

„Es gibt einen Gegentrend zur Digitalisierung und Globalisierung: den Fokus auf lokale Produktion und lokale Wertschöpfung. Das gilt auch für Druckprodukte. Auf der einen Seite wissen wir, dass es viele Print-Auftraggeber schätzen, ihre Ansprechpartner persönlich zu kennen, mit diesen die Gestaltung zu diskutieren und bei der Farb- und Druckabstimmung in der Druckerei mit dabei zu sein. Speziell wenn es um hochwertige Druckprodukte geht, ist das ein wesentlicher Grund für die Partnerwahl. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Unternehmen, die selbst regional und nachhaltig produzieren und agieren und daher auf österreichische Druckqualität setzen. Dafür haben wir das Gütesiegel entwickelt,“ berichtet Alexandra Zotter, Geschäftsführerin des Verband Druck & Medientechnik.

Wofür steht das „Printed in Austria“-Gütesiegel?
Das Gütesiegel „Printed in Austria“ ist ein Herkunftssiegel und steht für Printprodukte, die mit österreichischem Know-how und damit in Top-Qualität produziert wurden. Es ist als eingetragene Wort-Bildmarke geschützt. Auftraggeber, die auf dieses Zeichen setzen, können sichergehen, dass ihre „Printed in Austria“-Druckwerke
• regional produziert werden,
• österreichische Arbeitsplätze sichern und dafür sorgen,
• dass die Wertschöpfung in Österreich bleibt.
Der Druck muss zu 100 % in Österreich durchgeführt worden sein. D.h. keine Produktion bei einem Tochterunternehmen im Ausland, keine Sub-Vergabe an einen Betrieb im Ausland. Das produzierende Unternehmen ist dafür verantwortlich, dass diese Kriterien in der gesamten Druck-Lieferkette eingehalten werden. Das Gütesiegel kann auf dem jeweiligen Druckprodukt angebracht werden, wobei das Siegel für jede bedruckte Ware, unabhängig vom verwendeten Druckverfahren und vom verwendeten Bedruckstoff, verwendet werden kann.

Wie wird die ordentliche Verwendung kontrolliert?
Die Unternehmen, die dieses Gütesiegel führen dürfen, versichern mit der Unterzeichnung des code of conduct, dass sie sich an die definierten Regeln halten. Weiters wählt der Verband per Zufallsprinzip aus den Druckereien, die die Verbandsmarke „Printed in Austria“ nutzen, Unternehmen aus und prüft drei Produkte. Als Nachweis für den Druck in Österreich geeignet sind z.B. Eingangsrechnungen bei Fremdvergabe, Tageszettel oder Querschnittsbögen. Die Seriennummer am Gütesiegel zeigt die Nummer des Unternehmens – diese kann auf der Website des Verbandes eingesehen werden – sowie die Gültigkeitsdauer.
 
„Mit dem Gütesiegel haben wir den Nerv der Zeit getroffen, denn wir haben innerhalb kurzer Zeit an 13 Unternehmen österreichweit das Gütesiegel vergeben können. Weitere Betriebe sind in der Pipeline,“ freut sich Alexandra Zotter. Die stets aktuelle Seite der „Printed in Austria“-Unternehmen inklusive Gütesiegelnummern und Gültigkeitsdatum kann hier eingesehen werden:
https://druckmedien.at/printed-in-austria/
 
Foto Alexandra Zotter, Geschäftsführerin Verband Druck & Medientechnik
Fotocredit KiTO.photography/Michael Baumgartner
Druck & Medien
Der Verband Druck & Medientechnik besteht seit 1872. Er ist die einzige umfassend kompetente und unabhängige Unternehmensvertretung für die grafische Branche in Österreich. Der Verband vertritt mehr als 200 Unternehmen vom Kleinbetrieb bis zum internationalen Konzern. International ist er in der FESPA organisiert. Präsident ist Gerald Watzal, geschäftsführender Gesellschafter von Offset 5020 in Salzburg. www.druckmedien.at

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